Hände weg von Venezuela
Start: Saturday, January 17, 2026•01:00 PM
End: Saturday, January 17, 2026•02:45 PM
Host contact info robert.kohl.parra@gmail.com
Hände weg von Venezuela! Stoppt die völkerrechtswidrige US-Aggression!Der Überfall der USA auf Venezuela in der Nacht des 3. Januars stellt einen Bruch mit dem Völkerrecht
sondergleichen dar. Die unprovozierte Bombardierung von Caracas und die Entführung des Präsidenten
Nicolás Maduro und seiner Frau sind die endgültige Beerdigung des Märchens einer friedlichen
internationalen Ordnung. Die Trump-Regierung hat kein Recht Weltpolizei zu spielen.
Die Angriffe gegen Fischerboote in den letzten Monaten, die einseitige Sperrung von venezolanischem
Luftraum durch die USA und nicht zuletzt der Überfall vom 3. Januar sind ein Agieren im Geiste des
Imperialismus des 19. Jahrhunderts und der Monroe-Doktrin, die die Völker Lateinamerikas zu Untertanen
der Vereinigten Staaten machte. Dem gilt es sich entschieden entgegenzustellen!
Die Interventionen und Kriege der USA in Libyen, dem Irak, Afghanistan oder Syrien, in Chile 1973,
Nicaragua ab 1979 und Guatemala 1953 oder in Vietnam und Palästina sind mahnende Beispiele für die
humanitären Katastrophen, die diese Politik hinterlässt. Die Drohungen gegen Mexiko, Kolumbien, Kuba
und sogar gegen Grönland bzw. dem NATO- „Partner“ Dänemark lassen Böses ahnen und zeigen, dass der
Wild-West-Imperialismus droht, die ganze Welt in einen Krieg zu stürzen.
Die Trump-Regierung spricht nicht über den Klimawandel, Demokratie, Menschenrechte und soziale
Ungleichheit, sondern kennt nur die Sprache der Drohungen. Die Administration, die jeden denkbaren
Weg sucht, um Migranten aus Lateinamerika das Leben in den USA schwer zu machen, interessiert sich
nicht für Venezuela und seine Menschen, sondern schert sich allein ums Öl und andere wertvolle
Ressourcen.
Wir verurteilen im Besonderen das laute Schweigen der Bundesregierung und der EU in dieser
Angelegenheit, die sich zum Komplizen der Imperialisten in Washington machen, indem sie dieses Treiben
tolerieren. Europa darf sich nicht weiter zum Vasallen der USA machen, sondern muss sich endlich als
eigener Akteur für Frieden und Dialog in der Welt einsetzen. Gerade in Europa und besonders in
Deutschland müssen die Völker aus der Geschichte von Faschismus und Krieg und imperialistischer
Ausbeutung anderer Länder, die Verantwortung ableiten, ihren Regierungen Einhalt zu gebieten.
Krieg darf kein Mittel der Politik sein und die Völker des globalen Südens haben ein Recht dazu, ihren Weg
selbst zu bestimmen. Wir stehen an der Seite des venezolanischen Volkes, für Souveränität Venezuelas
und gegen den US-Imperialismus.
Wir fordern
• Den Stopp der völkerrechtswidrigen Angriffe gegen Venezuela
• Ein Ende der einseitigen und illegalen See- und Luftblockade
• Die Freilassung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau
• Das Recht auf Selbstbestimmung für das venezolanische Volk
• Ein Ende der illegalen Sanktionen gegen das Land, die vor allem die Bevölkerung treffen
• Eine Rückkehr zur Diplomatie und zum Dialog
Deswegen rufen wir zur Demonstration am 17. Januar um 13:00 Uhr am Paulsplatz in Frankfurt am
Main auf mit Ende an der Alten Oper um 14:30:
Atik - BSW Landesverband Hessen - Comite Popular de Frankfurt - Cuba Sí Hessen - DIDF Frankfurt - DIE
LINKE. Kreisverband Wetterau - DKP Frankfurt - Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. - JSW Landesverband
Hessen - Kommunistische Organisation, Ortsgruppe Frankfurt - Latinas Unidas Frankfurt und Umgebung -
Mera 25 Landesverband Hessen - Migrantinnenbund Frankfurt - PT Deutschland - SDS Frankfurt -
Türkisches Volkshaus Frankfurt e.V. - Sol Kulturhaus - Was tun?! Gruppe Frankfurt